Geld in der Partnerschaft: Wenn die Frau mehr verdient…

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Kein Thema ist so hochexplosiv wie das Thema Geld in der Partnerschaft. Und noch explosiver: Der Moment, an dem Du als Frau mehr oder wesentlich mehr als Dein Partner verdienst. Heute schreibe ich darüber, wie Du damit umgehst, als Frau mehr zu verdienen und wie Du das Thema „Geld in der Partnerschaft“ aus seiner Tabuzone herausholst. Ich teile Tipps aus meiner eigenen Beziehung und zeige Dir, was Du tun kannst, wenn Du und wie Du Deinen neuen (finanziellen) Routinen treu bleibst, auch, wenn Dein Partner nichts davon hält.

Viele meiner Kundinnen haben ihre Beziehung zu Geld transformiert. Sie denken anders über Geld, beschäftigen sich damit, arbeiten ihre Glaubenssätze auf. Sie entwickeln klare Routinen und sprechen gerne darüber. Natürlich auch mit ihren Partnern.

Doch obwohl wir das Jahr 2021 schreiben, rüttelt das Thema Geld in der Partnerschaft an sehr vielen, veralteten Strukturen. Lass mich damit beginnen, Dir etwas über mein eigenes Sabotagemuster zu erzählen, welches 30 Jahre lang aktiv mein Leben bestimmte…

1. Deine Beziehung zu Geld in Bezug auf Deinen Vater

Als ich auf das gleiche Gehaltsniveau meines Vaters aufstieg, hatte ich die Möglichkeit, mehr zu verdienen. Ich fühlte aber ganz stark das Upper Limit Problem, bei dem eine unsichtbare Grenze erreicht wird, die man nicht überschreiten will oder kann.

Mein Sabotagemuster war: Ich habe immer Geld verdient, aber hatte kein Geld. Ich habe es immer ausgegeben, sodass ich am 20. des Monats meistens pleite war.

Nach meinem Masterstudium habe ich noch 5 Jahre im Investmentbanking gearbeitet.

Dabei habe ich schon wesentlich mehr als mein Vater verdient. Ich habe mein Geld aber für irgendeinen Müll ausgegeben, sodass ich am Ende des Monats nie Geld übrig hatte. Wenn ich einen größeren Betrag an Geld benötigte, habe ich ihn von meinem Vater ausgeliehen (und natürlich zurückgezahlt).

Mit der Zeit enttarnte ich die Funktion dieses Sabotagemusters: Mehr Geld zu haben als mein Vater bedeutete, ihn zwangsläufig zu verlieren.

Dieser Glaubenssatz hat sehr lange mein Leben bestimmt und mich aktiv davon abgehalten, Geld zu haben und zu halten.

Aus diesem Grund möchte ich Dich an dieser Stelle ermutigen, Dir Deine Beziehung zu Geld in Bezug auf Deinen Vater anzuschauen.

  • Wie viel verdient Dein Vater?
  • Verdienst Du mehr oder weniger als er?
  • Gab es Situationen, die Dich in Hinsicht auf Geld und Deine Vaterbeziehung geprägt haben?
  • Fühlst Du ebenfalls dieses Upper Limit Problem?

Diesen Glaubenssatz aufzulösen, hat sehr stark zu meinem heutigen Money Mindset beigetragen. Ich kann es Dir nur ans Herz legen, an diesem Punkt zu schauen. Genauso, wenn Du beginnst, mehr als Dein Partner zu verdienen…

2. Wenn Du als Frau mehr verdienst als Dein Partner, passiert Folgendes…

Unser Unterbewusstsein ist so stark und saugt alles auf, zu dem Du nicht bewusst Nein sagst.

Du akzeptierst Dinge also als wahr, zu denen Du nicht bewusst Nein sagst.

Gerade bei uns Frauen ist so viel gespeichert. Besonders, wie unsere Rolle in einer Partnerschaft in Bezug zu Geld aussehen soll.

Du sollst weniger als ein Mann verdienen.
Dein eigenes Business ist mehr ein Hobby, als ein Business. Das wahre Geld verdient der Mann.
Blablabla.

Ich finde, man sieht es im sozialen Bereich sehr gut, in dem vor allem Frauen sehr hart arbeiten und wenig verdienen. Wir Frauen wachsen damit auf, dass es die absolute Normalität ist, weniger als ein Mann zu verdienen. Oder dass nichts schlecht daran ist, wenn der Mann mehr verdient bzw. diese Gegebenheit nicht aktiv hinterfragt wird.

Der Mann wiederum wird so sozialisiert, dass er für alles verantwortlich ist, gerade in Bezug auf Familie und Geld.

Wenn Du also mehr verdienst als Dein männlicher Partner, verschieben sich die Muster und prallen aufeinander – es knallt so richtig. Dein Hintern geht Dir auf Grundeis, wenn Du nur an die ganzen Konflikte denkst, die dies mit sich bringen könnte.

Wenn Dein Partner dann nicht super selbstreflektiert ist, kann es sein, dass auch bei ihm die Sicherungen durchgehen und der komplette männliche Egofilm abläuft.

So wird Geld in der Partnerschaft zum Tabuthema. So wird Geld zu einem unangenehmen Thema.

Dabei ist Geld an sich ja nicht das unangenehme Thema, sondern alle alten Glaubenssätze, Muster und Denkweisen über die Rolle von Mann und Frau in Bezug auf Geld.

Mein Partner verdient gutes Geld. Trotzdem war es für ihn ungewohnt, mit einer Frau zusammen zu sein, die genauso viel oder mehr als er verdient. Und für mich war es ungewohnt, dass mein Partner damit kein Problem hat. Nachdem wir dies aufgearbeitet haben, haben wir uns entschieden, uns nur auf die Vorteile davon zu fokussieren:

  • Welche Vorteile haben wir, wenn wir beide gleich viel verdienen?
  • Welche Aspekte in unserem Leben werden dadurch leichter?
  • Wie können wir unsere Ressourcen gemeinsam besser nutzen?

Welche Antworten findest Du auf diese Fragen in Bezug auf Geld in Deiner Partnerschaft? Vielleicht ist dies der richtige Moment, Dir noch mal bewusst zu werden, wie Deine Partnerschaft in Bezug auf Geld aussehen soll…

3. Wie soll sich Geld in Deiner Partnerschaft anfühlen?

In meinem letzten Blogartikel schrieb ich darüber, wie Du Dir Deinen Partner manifestieren kannst. Auf meiner Wunschliste stand, dass ich mir einen Partner wünsche, der genauso viel Geld verdient wie ich.

  • Wie sieht Deine Beziehung mit Deinem Partner in Bezug auf Geld aus?
  • Was wünschst Du Dir? Welche Aspekte sind Dir besonders wichtig?
  • Wie wird in eurer Partnerschaft über Geld gesprochen?

Lies Dir hierzu gerne den Blogartikel durch, in dem Du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest, mit der Du Dir Deinen Partner manifestieren kannst.

Eine weitere Frage, die mich zum Thema Geld in der Partnerschaft erreichte, ist folgende:

4. Was tun, wenn sich Dein Partner von Geld getriggert fühlt?

Wie kannst Du damit umgehen, wenn sich Dein Partner von Geld und Deinen neuen Gedanken getriggert fühlt? Was tun, wenn der männliche Egofilm abläuft?

Je mehr Du Dich mit Geld beschäftigst, Dir neue Routinen überlegst, darüber sprichst und aktive Schritte im Außen gehst, kann es sein, dass sich Dein Partner in seinen eigenen Glaubenssätzen und Bewertungen zu Geld getriggert fühlt.

Und da Gleiches Gleiches anzieht, hast Du Deinen Partner mit Deinen alten Gedanken und Ängsten über Geld angezogen. Und genau diese Gedanken und Ängste fühlt Dein Partner jetzt, wenn Du Deine Einstellung zu Geld änderst.

Diese Augenblicke sind unglaublich unangenehm. Vielleicht hilft es Dir, dadurch ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln. Aber: Bitte bleibe an Deiner finanziellen Entwicklung dran.

Auch, wenn Dein Partner nicht von Deinen neuen Routinen hält, hilft es, klare Grenzen zu setzen und vor allem weiterzumachen.

Als ich meinen Freund kennengelernte, hat er weder meditiert, noch ein Journal geführt. Anfangs hat er sich darüber lustig gemacht und ich habe mich immer gefragt, warum.

Klar, weil er so viel darüber gelesen hat, aber nicht den Mut hatte, es selbst zu probieren und wollte es mir dadurch schlechtreden. Irgendwann machte ich ihn mit einem scharfen Kommentar darauf aufmerksam, dass ich das nicht gut finde. Dieser Augenblick war erst etwas überraschend für ihn, bis ich ihn zwei Wochen später mit seinem Journal sah.

Mit jeder Veränderung, die Du in Dir trägst, gibst Du auch Deinem Partner eine Chance, mitzuziehen. Ob er es tut oder nicht, ist dann seine Sache.

5. Fazit

Wenn Du beginnst, Deine Beziehung zu Geld zu heilen, kann es Widerstand geben. Geld in der Partnerschaft könnte zu einem herausfordernden Thema werden, sowie die Beziehung zu Deinem Vater.

Sei Dir aber bewusst: Du machst einen Veränderungsprozess immer für Dich. Und die, die Dich wirklich lieben, ziehen mit und kommen zurück. Sie fragen dann, was Du machst und finden es inspirierend.

Egal, wo Du gerade stehst: Hab den Mut, immer für Deine Wünsche und Deine Ziele einzustehen. Es braucht nicht mehr, außer den eigenen Willen.

Nur, weil Du in einer Partnerschaft bist und Dein Partner sich aktuell nicht mit dem Thema auseinandersetzen möchte, Du aber spürst, dass es genau Dein Thema ist: Verzichte nicht darauf, bleibe dran. Niemand anderes kann Veränderung in Deinem Leben schaffen und Geld in der Partnerschaft aus seiner Tabuzone holen.

In Liebe und Wertschätzung,

Jeanine

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